Logo Valentina Muschinskaya, Sprach- und Kulurreisen auf der Krim
SPRACH- UND KULTURREISEN AUF DIE KRIM

Im Zentrum der Krim

Simferopol

Simferopol

Schon im 3. Jahrhundert v. Chr. gründeten die Skythen am Fluss Salgir eine Stadt, der man später den griechischen Namen Neapolis (Neue Stadt) gab. Neapolis war die Hauptstadt des spätskythischen Staates, der im 2. Jahrhundert v. Chr. seine Blütezeit erlebte.
Als Gründungsjahr des modernen Simferopol wird 1784 genannt. In jenem Jahr erbaute Fürst Grigorij Potjomkin auf Geheiß Katharinas der Großen die Stadt neu und gab ihr diesen Namen. Man kann ihn mit "Stadt an der Kreuzung" übersetzten und so ist er angesichts der heutigen Funktion von Simferopol sehr passend.

Theaterplakat in SimferopolNicht nur geografisch ist Simferopol der Mittelpunkt der Krim, es ist auch ihr Verkehrsknotenpunkt. Von hier aus führen Flug-, Bahn- und Straßenverbindungen nach Kiew und Moskau sowie auch in westeuropäische Großstädte. Auch alle binnenregionalen Bahn- und Buslinien sowie Hauptstraßen laufen hier zusammen.

Als wirtschaftliches und intellektuelles Zentrum spielt die Hauptstadt der Krim ebenfalls eine bedeutende Rolle. So hat Simferopol eine eigene Universität und das Leben hier ist lebendiger und städtischer als andernorts auf der Krim. Große Märkte und Einkaufsstraßen bieten ein vielfältiges Warenangebot. Museen, Theater, Konzertsäle und Kinos sorgen das ganze Jahr hindurch für kulturelle Inspiration und Unterhaltung.

Am südöstlichen Stadtrand sind übrigens bei archäologischen Grabungen die Überreste der vorchristlichen skythischen Stadt Neapolis wieder zutage getreten.

 

© Valentina Muschinskaya Aktualisiert: 12.02.2007