Logo Valentina Muschinskaya, Sprach- und Kulurreisen auf der Krim
SPRACH- UND KULTURREISEN AUF DIE KRIM

Der Flottenstützpunkt

Sewastopol

Schwarzmeerflotte in Sewastopol

Sewastopol war der wichtigste Stützpunkt der russisch-zaristischen und schließlich sowjetischen "Schwarzmeerflotte" und konnte bis 1996 von Ortsfremden nur mit einer speziellen Genehmigung betreten werden.

Im Krimkrieg von 1853-56 unterlag die Stadt den Angriffen den englisch-französisch-osmanischen Allianz nach einem 349-tägigen Verteidigungskampf. Hieran erinnert das "Panorama-Museum", ein Rundbau, dessen komplette Innenwand ein 100 m langes und 14 m hohes Gemälde mit einer Schlachtenszene ziert. Wer sich für die Geschichte der "Schwarzmeerflotte" interessiert, kann sich darüber in einem speziellen Museum informieren.

Es lohnt sich aber auch, einfach durch diese Hafenstadt zu bummeln und die Schiffe und das Meer zu bestaunen.

Ruinen von Chersones

Chersones

Westlich des Zentrums von Sewastopol sind die Ruinen der antiken Stadt Chersones zu besichtigen. Sie wurde bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. von griechischen Kolonisten gegründet.

Im Museum auf dem Gelände sind zahlreiche weitere Ausgrabungsfunde ausgestellt, so u.a. neben Mosaikstücken und Schrifttafeln auch Schmuck, Münzen und Haushaltsgegenstände.

Die weiträumige Ausgrabungsstätte ist an einer lieblichen Bucht gelegen, die wiederum zu einem erfrischenden Bad im Schwarzen Meer einlädt. So ist schon allein Chersones einen Tagesausflug nach Sewastopol wert.

 

© Valentina Muschinskaya Aktualisiert: 12.02.2007